Gottesdienst

Oktober - November 2018

 

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

(Offenbarung 21,2)

 

Liebe Gemeinden,

 

gerne wüssten wir manchmal, wie unsere Zukunft aussieht. Und gleichzeitig wissen wir, dass alles ganz anders sein wird, als wir es uns vorstellen. Hätten sich unsere Großeltern vor 100 Jahren sich die Welt so vorstellen können, wie sie heute ist? Oder denken Sie einfach in Ihren Erinnerungen zurück, was sich bis heute alles verändert hat, was es damals noch nicht gab und heute selbstverständlich ist. So versucht auch der Seher Johannes die Zukunft mit seinen gegenwärtigen Erlebnissen zu beschreiben.

 

Was wird noch alles kommen? Am Horizont tut sich etwas ganz anders, eine andere Wirklichkeit auf als der gegenwärtige Alltag, der uns jeden Tag fest im Griff hat. Es kommt etwas Außergewöhnliches. Der Seher Johannes beschreibt es mit einer Hochzeit, mit einer Braut, einer schönen Braut, die mit ihrem Mann eine innige Verbindung eingeht.

 

Die Zukunft ist also kein Ende, sondern ein neuer Anfang, mit guten Gefühlen, mit Freude und Liebe, mit großer Neugier und Erwartung. Keinesfalls ein wehmütiges Zurücksehnen, dass alles hätte anders bleiben sollen.

 

So dürfen wir getrost und freudig in die Zukunft blicken, obwohl wir uns gar nicht vorstellen können, was alles kommen wird und wie es aussehen wird. Auf eines dürfen wir fest vertrauen: Auch unsere Zukunft liegt in Gottes Hand.

 

 

Ihr Pfarrer Rüdiger Lange